Gestaltungsraum Nord „on tour“

  • Nr. AEK-26002/2026
  • 16.03.2026

Als hätte der Frühling nur auf uns gewartet…
Am 6. März starteten 30 Presbyteriumsmitglieder aus vier Gemeinden bei Sonnenschein in den Klausenhof zum ersten gemeinsamen Wochenende.Akademie Klausenhof

Auf dem Weg zu einer fusionierten Gemeinde wollten wir uns näher kennenlernen, die bisher gemachten Schritte erläutern und an einem Leitbild für die neue Gemeinde arbeiten. Der biblische Text, der uns an den Tagen begleitet hat, war die Geschichte von dem Volk Israel vor dem gelobten Land. Finden wir wohl eine gute neue Heimat? Wo führt Gott uns hin?

So haben wir uns am ersten Abend Zeit genommen einander kennenzulernen, z.B. konnte jeder an Hand eines mitgebrachten Symbols seine Erwartungen, Sorgen und Hoffnungen vorgetragen.

Symbole zur FusionAm nächsten Morgen sind wir spielerisch in gemischten Teams in Tag gestartet. Absprechen, zuhören, Entscheidungen treffen, all das war gefragt um gemeinsame ans Ziel zu kommen. Teambildung mit KoordinationsspielenDanach wurde es Ernst und wir hörten Vorträge über das, was die ersten drei Arbeitsgruppen in den letzten Monaten zu Tage gefördert hatten. Es ging um Bestandsaufnahmen zu den Themen Personal, Finanzen und Immobilien in den vier Gemeinden. In kurzen Vorträgen wurden die Ergebnisse von den jeweiligen Vorsitzenden vorgestellt und erläutert.Vorstellung der Ergebnisse der GSR-Arbeitsgruppen

In einer intensiven Gruppenarbeit beschäftigten wir uns anschließend mit der Vorbereitung eines Leitbildes: wofür stehen wir, was wollen wir als evangelische Gemeinde in Zukunft in unseren Quartieren anbieten?So soll das Leitbild entwickelt werden

Viele Ideen wurde auf Karten geschrieben und es entspann sich eine lebhafte Diskussion: was gehört wozu, wo liegt mein Schwerpunkt, wie können wir das realisieren, wo sehen wir die Vorteile aber auch Herausforderungen in der gemeinsamen Zukunft.Diskussion der Ergebnisse zur LeitbildentwicklungNeben Gruppenspielen und dem gemeinsamen Singen kam auch die gesellige Runde am Abend im Heidekeller nicht zu kurz. Die Mittagspause am Samstag gehörte einem Spaziergang durch den Märchenwald und dem Ausruhen.

Spaziergang durch den Märchenwald in der MittagspauseAm Sonntag haben wir in der Ortsgemeinde Hamminkeln einen Gottesdienst zum Weltgebetstag gefeiert, den uns die Frauen aus Nigeria geschenkt hatten.Gruppenbild vor der Kirche in Hamminkeln

Zum Abschluss gab es noch, wie in der biblischen Geschichte, Zeichen aus dem gelobten Land: Milch, Honig und Früchte. So konnten wir die Hoffnung auf ein gutes neues Land mit nach Haus nehmen.Ein Land in dem Milch und Honig fließtVon dem Frühlingswetter begleitet sind wir mit dem Wunsch auseinandergegangen, die gute Zusammenarbeit für unsere Gemeinden zu vertiefen

 

  • Ellen Kiener
  • Ulrich Abel