Frauenhilfegruppen

Ausflug der Frauenhilfen nach RekenDie Frauenhilfe gestaltet das Gemeindeleben aktiv mit und beteiligt sich an vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten. So werden Gottesdienste wie der Weltgebetstag der Frauen, die Passionsandacht, der Gottesdienst am Buß- und Bettag sowie der Gottesdienst am 1. Advent miteinander gefeiert. Darüber hinaus unternehmen die Gruppen gemeinsame Ausflüge und bieten Feste wie das Sommerfest, das Weihnachtsfest und die Seniorenadventsfeier an. Sie beleben die Gemeinde auch durch Besuche an Seniorengeburtstagen. Mitarbeiterinnen der Frauenhilfe übernehmen die Gratulationen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Miteinander.

Unsere Frauenhilfegruppen in Altenessen:

Frauenhilfe Heide

Leitung und Kontaktperson: Iris Abel (Tel: 0201 340275)
Ort: Evangelisches Gemeindehaus Alte Kirche
Termin: erster Mittwoch im Monat um 15 Uhr

Frauenhilfe im Paul Humburg Gemeindehaus

Leitung und Kontaktpersonen Silke Thom (Tel: 0201 354874) und Elli Eichler (Tel: 0201 358576)
Ort: Paul Humburg Gemeindehaus
Termin: alle 14 Tage, mittwochs um 15 Uhr

Frauenhilfe Mitte Carl

Leitung und Kontaktperson Erika Pfeiffer (Tel:0201 342647)
Ort: Evangelisches Gemeindehaus Alte Kirche
Termin: an ungeraden Donnerstagen

Herzlich eingeladen sind alle Frauen, unabhängig vom Alter – die meisten Teilnehmerinnen in unseren Gruppen sind jedoch Mitte 60 und älter. Unsere Zusammenkünfte beinhalten eine Andacht, interessante Themen und Geschichten, gemeinsames Singen sowie das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Die Geschichte der Frauenhilfe

Anfänge und Gründung

Gründungsurkunde der Rheinischen Frauenhilfe 1901Die „Evangelische Frauenhilfe“ geht zurück auf die im Jahr 1899 in Berlin gegründete Bewegung, die unter Protektorat von Kaiserin Auguste Viktoria stand.

Kurz danach bildeten sich lokale Gruppen auch im Rheinland: 1901 wurde in Köln die „Frauenhilfe im Rheinland“ gegründet, der bereits viele Ortsvereine beitraten.

Aufgaben und Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg

Hauptaufgaben waren karitative und diakonische Hilfe: Unterstützung Bedürftiger, Krankenpflege, Kindergärten, Erholungsmöglichkeiten für Frauen und Mütter sowie Bildung für Frauen. Es wurden Schwesternschaften aufgebaut (z. B. die „Schwesternschaft der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland“ ab 1921), die auch Krankenschwestern und Pflegedienste organisierten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit

Nach 1945 wurde die Arbeit wieder aufgenommen und neu strukturiert. Die Frauenhilfe übernahm Aufgaben wie Müttererholung, Unterstützung von Neubürgerinnen (Migranten), die Wiederherstellung von sozialen Einrichtungen.
Die Frauenhilfe ist evangelische, freiwillige Diakonie, die seit 1992 wieder gemeinsam im gesamten Bundesgebiet existiert. 1994 wurde das Potsdamer Verwaltungsgebäude der Frauenhilfe wieder zurückgegeben. Es ist heute ein Museum.

Gegenwart

Heute ist die „Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.“ eine Organisation mit 38 Kreisverbänden und rund 15.000 Mitgliedern. Sie vertritt die Interessen ehrenamtlicher Frauen in Kirche und Gesellschaft, bietet Bildungs- und Unterstützungsangebote und engagiert sich u.a. in Altenhilfe sowie Müttergenesung. Die Dünenklinik auf SpiekeroogSie unterhält z.B. ein Mutter-Kind-Heim auf Spiekeroog. Der Kreisverband der evangelischen Frauenhilfe in Essen trägt eine Stelle zur Vermittlung von Mutter/Vater-Kind-Kuren, die auch durch die Mitgliedsbeiträge der Frauenhilfefrauen finanziert wird.