Pressemitteilung

Aus der Bauabteilung

  • Nr. AEK-26005/2026
  • 13.04.2026
  • 1625 Zeichen
  • Ulrich Abel
  • Ulrich Abel

FassadenschädenFassadensanierung Alte Kirche hat begonnen

Seit einigen Jahren beobachten die Besucher der Alten Kirche die Feuchtigkeitsschäden an den Wänden neben dem Chorraum und oberhalb der Empore. Zunächst unscheinbar klein aber in letzter Zeit unübersehbar. 2024 wurde mit einem Gerüst die Schadensanalyse gestartet. Danach stand fest, dass es nicht einfach verstopfte Dachrinnen waren, sondern eine umfassende Sanierung der Gesimse notwendig ist. Mauersteine hatten sich gelockert, Pflanzen haben gewurzelt und drohten Teile der Fassade abzusprengen.

Seitdem laufen die Planungsarbeiten durch ein Architekturbüro. In enger Abstimmung zwischen Gemeinde, Liegenschaftsverwaltung des Kirchenkreises, den Architekten und der Denkmalbehörde wurden die notwendigen Arbeiten ermittelt. Schnell war klar, dass es sich hier nicht um Kleinigkeiten handelt. Die Gemeinde wird für diese Maßnahme ca. 300 T€ aufwenden. Von diesem Betrag werden 90 T€ von der Denkmalpflege als Förderung übernommen.

Die Baustelle an der Alten KircheDas Gerüst wächstIm April haben die Arbeiten mit dem Gerüstaufbau im Westen und an der südlichen Fassade begonnen. Bis in den Sommer werden in diesem Bereich alle Gesimse restauriert. Anschließend wird das Gerüst vor dem Portal und der Nordseite aufgebaut. Die gesamte Maßnahme soll bis Dezember beendet sein.
Danach wird die Fassade der Kirche wieder dicht sein und das Mauerwerk kann austrocknen. Das wird voraussichtlich 1 Jahr in Anspruch nehmen. Erst danach können dann die Arbeiten im Innenraum erfolgen, sodass wir ab 2028 hoffentlich wieder einen wunderschönen Kirchraum für unsere Gottesdienste und die vielen Veranstaltungen haben.